Videokampagnen
Was steckt hinter dem Format?
Videokampagnen sind eine Form der Online-Werbung, bei der Unternehmen Videos einsetzen, um ihre Zielgruppen gezielt zu erreichen. Die Werbevideos erscheinen beispielsweise auf YouTube, auf Websites oder in Apps. Unternehmen nutzen sie, um Produkte und Dienstleistungen vorzustellen, Markenbekanntheit aufzubauen oder potenzielle Kunden zu einer konkreten Handlung zu bewegen.
Mit Google Ads können Unternehmen Videoanzeigen erstellen und diese auf YouTube sowie – abhängig vom Anzeigenformat und den Kampagneneinstellungen – auf weiteren Websites und in Apps ausspielen.
Wie funktionieren Videoanzeigen im Marketing?
Der Einsatz von Videoanzeigen richtet sich nach den Videoinhalten, den Zielgruppen, den Werbeformaten und den Kampagnenzielen. Unternehmen legen zunächst fest, ob sie beispielsweise mehr Reichweite, Website-Besuche, Leads oder Verkäufe erzielen möchten.
Anschliessend wählen sie passende Werbemittel und Zielgruppen aus. Die Ausrichtung kann unter anderem auf Interessen, demografischen Merkmalen oder bestimmten Themen basieren. Je nach Kampagnentyp und Einstellungen stehen unterschiedliche Platzierungen zur Verfügung.
Auch das Budget und die Gebotsstrategie spielen eine wichtige Rolle. Unternehmen können ihre Performance anhand von Kennzahlen wie Impressionen, Videoaufrufen, Wiedergabedauer, Klicks und Conversions fortlaufend auswerten und optimieren.
Welche gängigen Anzeigenformate gibt es?
Je nach Zielsetzung stehen in Google Ads verschiedene Videoanzeigenformate zur Verfügung:
- Überspringbare In-Stream-Anzeigen: Werden vor, während oder nach einem Video abgespielt. Nutzer können die Anzeige nach 5 Sekunden überspringen.
- Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen: Werden vor, während oder nach einem Video abgespielt und lassen sich nicht überspringen. Je nach Kampagnentyp und Anzeigenformat sind unterschiedliche maximale Laufzeiten möglich.
- Bumper-Anzeigen: Sehr kurze, maximal 6 Sekunden lange Videos, die nicht übersprungen werden können. Sie eignen sich besonders zur Steigerung der Markenbekanntheit.
- In-Feed-Videoanzeigen: Werden beispielsweise in YouTube-Suchergebnissen, neben ähnlichen Videos oder im YouTube-Startseitenfeed angezeigt. Nutzer klicken auf die Anzeige, um das Video anzusehen.
- Shorts-Anzeigen: Vertikale Videoanzeigen, die zwischen organischen Videos im Feed von YouTube Shorts erscheinen. Nutzer können sie durch Wischen überspringen.
Welche Vorteile bietet der Einsatz von Videos?
Videos vermitteln Informationen auf anschauliche Weise und kombinieren Bild, Ton und Bewegung. Unternehmen können damit komplexe Angebote verständlich erklären, Emotionen vermitteln und ihre Marke gezielt präsentieren.
Video-Advertising eignet sich sowohl für den Aufbau von Markenbekanntheit als auch für die gezielte Ansprache kaufbereiter Kunden. Mit passenden Zielgruppen und Werbebotschaften lassen sich die Massnahmen flexibel auf unterschiedliche Marketingziele ausrichten.
Zusammenspiel mit Suchkampagnen
Video-Ads und Suchkampagnen verfolgen unterschiedliche Ansätze. Suchkampagnen erreichen Nutzer, die bereits aktiv nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen suchen. Videokampagnen wecken dagegen häufig erst das Interesse, vermitteln Informationen und stärken die Markenwahrnehmung.
Die Kombination beider Kanäle kann die Marketingstrategie sinnvoll ergänzen: Suchkampagnen greifen eine konkrete Nachfrage ab, während Video-Advertising Aufmerksamkeit schafft und potenzielle Kunden bereits früh in der Customer Journey erreicht.


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