Google-Werbeeinnahmen steigen weiter
Die Google-Werbeeinnahmen steigen weiter
Die Google-Werbeeinnahmen steigen unaufhaltsam weiter. Mit einem beeindruckenden Quartalsumsatz von 16,9 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2013 untermauerte der Internetgigant seine dominante Stellung im digitalen Werbemarkt. Dies entspricht einem Umsatzplus von 17% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch unter dem Strich blieben die Zahlen glänzend: Der Nettogewinn stieg auf 3,38 Milliarden US-Dollar an – ein Ergebnis, das besonders bemerkenswert ist, da die damalige Tochtergesellschaft Motorola Mobility weiterhin rote Zahlen schrieb und das Gesamtergebnis mit einem operativen Verlust belastete.
Ein Blick auf die Umsatzstruktur verrät, woher die enorme Finanzkraft stammt. Der Branchenprimus erwirtschaftete 67% seines Umsatzes mit Anzeigen auf den eigenen Seiten wie der Google-Suche oder YouTube. Das Partner-Netzwerk (AdSense) steuerte 23% bei. Die verbleibenden 10% entfielen auf die damals stark wachsende Sparte der Hardware-Verkäufe (Nexus-Geräte, Chromecast) sowie den Google Play Store, was die zunehmende Diversifizierung des Konzerns verdeutlichte.
Google Werbeeinnahmen trotz Klickpreis-Druck
Besonders spannend war die Entwicklung im Kernbereich: Die Einnahmen aus Suchanzeigen stiegen um satte 31%. Dieser Zuwachs ist fast schon paradox, da die durchschnittlichen Klickpreise (Cost-per-Click) im selben Zeitraum um 11% sanken. Google konnte diesen Preisverfall jedoch durch ein massiv gestiegenes Klickvolumen mehr als kompensieren. Analysten werteten dies als klares Zeichen dafür, dass die Umstellung auf die „Enhanced Campaigns“ – ein System, das Werbung auf Desktops und Mobilgeräten besser verknüpfte – Früchte trug.
International bleibt Google eine globale Macht: Während 44% des Umsatzes in den USA generiert wurden, stammten 56% aus dem Auslandsgeschäft. Grossbritannien festigte dabei seine Position als wichtigster internationaler Einzelmarkt mit einem Anteil von 10% am Gesamtumsatz.
Warum die Google Werbeeinnahmen neue Massstäbe setzten
Aufs ganze Jahr 2013 gesehen, zementierte Google seinen Status als Geldmaschine. Google erzielte 2013 einen Gesamtumsatz von 55,5 Milliarden US-Dollar. Bei einem Nettogewinn von 12,9 Milliarden entsprach dies einem Plus von 20% zum Vorjahr. Trotz der Verluste bei Motorola und dem harten Wettbewerb im Mobilsektor waren die Zahlen glänzend. Das stabile Ökosystem aus Android, Suche und YouTube gab den Ausschlag. Google meisterte den Wechsel vom PC zum Smartphone damit schneller und profitabler als fast jeder Konkurrent. Die Geschäfte laufen also nicht nur gut – sie setzen Massstäbe für die gesamte Branche.


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